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23.11.2013 07:39 Alter: 4 yrs
Kategorie: Allgemeines

HUBERTUSBALL 2013

Es war das dritte Mal in den neuen Räumlichkeiten und mit dem neuen Konzept, und was dreimal hintereinander stattfindet, hat ja bekanntlich schon Tradition. So trafen sich die Hubertusschützen "traditionell" zum Hubertusball am 23. November im "Theater der Träume".   HUBERTUS Ausgabe 04/2013


Wer den festlich geschmückten Saal betrat, stellte fest, dass es dieses Jahr weniger Tische mit Stühlen, dafür aber mehr Stehtische gab. So trug der Vorstand den Wünschen der Gäste Rechnung, die weniger Sitzplätze gebucht hatten. Gehört doch zu einem geselligen Abend das Gespräch mit vielen befreundeten und bekannten Schützen und Gästen,  und weniger das Stillsitzen auf gebuchten Sitzplätzen. Und dass man im Stehen viel  eher mal ins Gespräch mit einem Vorübergehenden kommt, und selbst auch mal einen anderen Stehtisch besucht, ist wohl hinlänglich bekannt.

Der Major Volker Albrecht begrüßte pünktlich um 20.00 Uhr die Gäste und ließ dann den Neusser Schützenkönig Rainer III.  Reuss mit seiner Königin Andrea, geleitet durch den Hauptmann und den Adjutanten,  feierlich einmarschieren. Dann wurden einige Mitglieder des Komitees mit ihren Damen in den Saal und zu ihren Tischen geführt.  Als der Hubertuskönig Armin Grolms mit seiner Königen Ruth angekündigt wurde und durch die Menschenmenge schritt, erhoben sich alle Gäste von ihren Plätzen, applaudierten und jubeltem dem König zu. Dem strahlenden Lächeln von Armin und Ruth war zu entnehmen, dass sie diesen Einmarsch, musikalisch untermalt mit feierlicher Marschmusik,  sichtlich genossen.

Der Major begrüßte ebenfalls die Ehrengäste Horst Schwarzfeller und Horst Fellinger und den hohen Reitersieger Constantin Hoerdemann mit seiner  Johanna. Eine Tradition brechend, übergab Volker Albrecht das Mikrofon an Dr. Jens Brauneck, der eine humorvolle und unterhaltsame Laudatio auf den Hubertuskönig hielt. So folgerte er, dass Armin schon sehr früh Berührungspunkte mit den Hubertusschützen hatte, weil er auf die St-Hubertus-Grundschule in Reuschenberg ging. Er charakterisierte Armin mit dem Satz: "Er hat die Ruhe weg." Jeder, der Armin länger kennt, wird dieses Argument bestätigen können. Das Mikrofon wurde dann wieder an Volker übergeben, der die Abrede auf den scheidenden Hubertuskönig Dr. Achim Robertz hielt und ihn für seine ständige Präsens bei den vielen Veranstaltungen und Terminen lobte und ihm bescheinigte, dass er mit seiner Königin Steffi das Korps in hervorragender Weise repräsentiert hat. Anschließend zeichnete unser Adjutant, Andreas Lehmann, Achim als Erinnerung an sein Königsjahr mit der goldenen Ex-Königsnadel des Hubertuskorps aus.

Mit dem Satz: "Genug der Worte." eröffnete der Major dann den Ehrentanz, zunächst für das Hubertuskönigspaar, dann für das Komitee und den Schützenkönig. Die Gäste reihten sich in Scharen um die Tanzfläche, um den Walzerklängen zu lauschen, die festlichen Kleider der Damen zu bewundern oder einfach nur, um bei diesem festlichen Akt in erster Reihe dabei zu sein.  Von da an spielte die Band "Nightshift" zum Tanz auf,  und wer genau zuhörte, konnte alle Standardtänze, die auf Bällen gerne getanzt werden, heraushören. Mit fortschreitendem Abend wurde die Musik dann immer schwungvoller und moderner, sodass wohl jeder Tanzwillige auf seinen Geschmack kam.

Wer der Standardtänze nicht mächtig oder nicht willens war, konnte in der Disco auf kernige Rhythmen, aufgelegt von DJane Inge richtig abtanzen. Die Disco füllte sich erstaunlicherweise aber nicht nur mit jüngeren Schützen.
Gegen Mitternacht breitete sich ein wohliger Duft von Curry aus, weil die Gesellschaft es sich wiederrum nicht nehmen ließ,  jedem Hungrigen eine Currywurst zu spendieren. Einige Mitglieder vom Vorstand höchst selbst verteilten auch Killepitsch-Fläschchen, die dankend angenommen und meist sofort geleert wurden. Vereinzelt war hier jedoch die leise Kritik zu vernehmen, dass die hübschen, adrett gekleideten jungen Mädchen, die die Fläschchen im letzten Jahr verteilten, wohl netter anzuschauen waren. Wer eine Erinnerung an den schönen Abend haben wollte, oder sich mit seiner Liebsten gemeinsam fotografieren wollte, konnte dies an einem professionellen Fotostand tun und das Bild gleich mitnehmen. Dieser Service wurde gesponsert von der Reiseagentur Ruth Grolms.

Rege angenommen und mit viel Lob bedacht wurde die stilvoll und gemütlich eingerichtete und beheizte Raucher-Lounge, die den ganzen Abend durchgehend gut besucht wurde.  Ein Lob verdient auch die Garderobe, die dieses Mal innerhalb des Gebäudes war, sodass speziell die Damen nicht mehr auf dem Weg von der Garderobe zum Saal frieren mussten. Wurde im letzten Jahr allseits bemängelt, dass es zu lange dauerte, um ein Bier zu bekommen, hatte der Veranstalter dieses Jahr eine weitere und insgesamt größere Theken mit mehr Personal aufgestellt, sodass der Nachschub an flüssiger Nahrung wirklich reibungslos funktionierte. Hier wird wieder einmal deutlich, dass man mit einer sachlichen Manöverkritik Mängel des Vorjahres durchaus komplett abstellen kann.

Die letzten Gäste verließen den Saal gegen 6.30 Uhr, dicht gefolgt vom Personal, welches bereits aufgeräumt hatte. Hieran zeigt sich, dass es den Gästen wieder richtig gut gefallen hat, dass der Bedarf an stilvollen, festlichen Bällen, verbunden mit vielen guten Gesprächen, dem Knüpfen neuer Kontakte und der Pflege bestehender Kontakte nach wie vor gegeben ist.

 

HUBERTUS Ausgabe 04/2013