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< 110 Jahre Musikverein Waldenrath 1905 e.V.
15.08.2015 08:17 Alter: 2 yrs
Kategorie: Allgemeines
Von: Claudia Wiezorek

Feste feiern wie sie fallen!

Nach 60 Jahren haben die "Kreuzritter" das Feiern kein bisschen verlernt. Bei einem Ehepaar spricht man beeindruckt von "Diamantener Hochzeit". Für einen Hubertuszug ist es ein feierwürdiges Jubiläum und nicht weniger beeindruckend. Ganz familiär und ohne Tam-Tam planten die "Kreuzritter" ihre 60-Jahrfeier. Und wie bei jeder schönen Familienfeier, natürlich mit Gästen.


Man traf sich am 6. Juni bei herrlichem Sommerwetter im Herzen von Neuss zu einer Garten-Party. Damit der Abend ungezwungen blieb, gab es neben der Jubiläumstorte, eine ganz kurze offizielle Begrüßung durch den Oberleutnant Frank Günther. Die Glückwünsche der St. Hubertus-Schützen-Gesellschaft hat unser Major Volker Albrecht persönlich überbracht. In seiner Gratulation griff er neben den Geschehnissen in Neuss und der Welt in den Jahrzehnten seit der Gründung auch die Satzung des Hubertuszuges auf: "Kameradschaft und Freundschaft in uneigennütziger Weise zu pflegen und zu bewahren. Grundlage hierfür sind: Respekt und Achtung voreinander."

Schauen wir uns die Chronik der "Kreuzritter" genauer an, stellen wir schnell fest, diese Satzung ist gelebtes Programm. Der Zug war vom ersten Jahr an ein sehr aktiver Teil der St. Hubertus-Schützen-Gesellschaft. Ob beim Schießsport, der Förderung des Gemeinsinns, der engen Verbindung zu anderen Zügen der Gesellschaft, dreizehn Jahre Hauptmannszug, fünf Jahre wurden Major Manfred Günther und Adjutant Eberhard Radde sowie insgesamt sieben Hubertuskönige gestellt:

1965/1966    Manfred Günther
1975/1976    Rolf Schimmel
1979/1980    Walter Hühnerbein
1988/1989    Hans-Walter Kalmünzer
1993/1994    Thomas Lange
1999/2000    Dieter Wilschrey
2013/2014    Armin Grolms

Die "Kreuzritter" waren und sind immer mit ganzem Herzen dabei. Für dieses Engagement und den Einsatz für die Gesellschaft bedankte sich Major und Zug-Ehrenmitglied Volker Albrecht bei seinen "Kreuzrittern" herzlich. Aus  eigenem Erleben bestätigte Volker allen Anwesenden, die Pflege von Kameradschaft und Freundschaft mit größter Hochachtung durch diesen Hubertuszug.

Nun genug der Worte! Nit kalle donn!

Ja, an diesem Abend wurde noch kräftig Kameradschaft und Freundschaft gepflegt. Mit Leckerem vom Grill, kühlen Drinks und Abtanzen bis in die Morgenstunden mit heißen Rhythmen ...