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15.08.2015 08:28 Alter: 2 yrs
Kategorie: Allgemeines

"Diana" - Ein Hubertuszug wird 60!

Ein Zug der St. Hubertus-Schützen-Gesellschaft mit dem Namen einer Frau, das ist zu erklären: Diana war eine Göttin der alten Römer und Schutzgöttin der Jagd und Jäger. Im Zuge der sich neu belebenden St. Hubertus-Schützen-Gesellschaft, hier sei erinnert an den unvergessenen Major Bruno Kistler (1952-1988) und seinen Adjutanten Dr. Bernhard Häming (1952-1957), wurde unser Zug seinerzeit gegründet.


Auslöser waren Meinungsverschiedenheiten unter den Mitgliedern des bereits bestehenden Hubertuszuges "Hubertushirsch" und nach dem Schützenfest 1955 hielten einige es für sinnvoller, ihre Vorstellungen in einem neuem Zug umzusetzen; mit der Aufnahme in die St. Hubertus-Schützen-Gesellschaft fand der Hubertuszug "Diana" dann auch seine Bestätigung.

Hans Clören, Christian lngmann, Heinz Peter Rindert, Heinz Gert Tillmann, Franz Josef Groß und Siegtried Eichhoff werden als Gründer genannt und im Laufe der Jahre entwickelte sich eine Zuggemeinschaft, die im Hubertuskorps eine anerkannte Stellung einnahm. Drei Zugmitglieder konnten seither auch die Würde des Hubertuskönigs erringen: 1971 Heinz Peter Rindert, 1980 Peter Piolot und 1990 Wolfgang Bongartz, der dann noch von 1993 bis 1998 Adjutant von Major Manfred Kirchhoff war.

In diesen Jahren führten Heinz Gert Tillmann, Peter Albrecht, Achim Gedicke und Peter Piolot eine gewachsene Zuggemeinschaft, die in den Jahren 1990 bis 1992 auch als Hauptmannszug der Hubertusschützen fungierte; weitere wichtige Mitglieder der Zugführung hierbei der langjährige Leutnant Michael Panzer, der auch lange Jahre als Oberleutnant die "Dianesen" führte, und Harald Bransch als Feldwebel, der die finanziellen Belange des Zuges beaufsichtigte und nicht zu vergessen, unser Höness Jörg Hahn, mittlerweile 37 Jahre in dieser Funktion und damit dienstältester Hönes im Neusser Regiment.

Auch im Hubertus-Korps waren einige von uns engagiert. Peter Albrecht begleitete die Entwicklung des Korps viele Jahre als Schriftführer und Geschäftsführer, so wie als Initiator und Betreuer der "Hubertus-Zeitung"; Franz Josef Groß und Achim Gedicke verantworteten als Schießmeister den Schießsport der Gesellschaft. Zur Würde eines Neusser Schützenkönigs hat es noch kein Dianese gebracht, dafür haben wir eine ehemalige Majestät als Ehrenmitglied gewinnen können: Joseph Lange, Schützenkönig 1959/1960, der unserem Zug, auch aufgrund familiärer Beziehungen, stets freundschaftlich verbunden war.

Unser Zug selbst ermittelt allerdings keinen Zugkönig sondern einen "schrägen Vogel", dem erfolgreichen Schützen ist dies dann eine Runde wert. Neben dem Vogel-Schießen führen wir zahlreiche andere Veranstaltungen über das Jahr hinweg durch, wie Radtouren mit Familie, Geburtstage, Nikolausabende und natürlich die Stiftungsfeste, im besonderen die mit der null oder fünf an zweiter Stelle. Uns Dianesen ist eigentlich jeder Termin recht. "Legendär" auch die von uns zwischen 1988 bis 2002 organisierten Fußballturniere bei "Novesia" und die lange Jahre durchgeführten Wochenendfahrten der Aktiven ins Sauerland.

Zum Zugleben gehört natürlich auch ein fester Treffpunkt, an dem man sich regelmäßig zusammenfindet. Im Laufe der 60 Jahre mussten wir dazu schon des öfteren "umziehen" vom Gründungslokal "Cafe Sternbel" auf dem Büchel wechselten wir in die Gaststätte "Am Hamtor"?, heute ein Bistro, anschließend zu Heinz Stratmeyer auf die Rheydter Straße und es folgte der "Schinderhannes" am Grefrather Weg. Auf dem Weg in die Innenstadt zurück trafen wir uns dann bei den Eheleuten Tillmanns am Hermannsplatz und im "Hermkes Bur" an der Rheydter Straße.

Seit der Jahreshauptversammlung 2014 bilden die engere Zugführung: Oberleutnant Frank Rulands, Leutnant Michael Panzer, Hauptfeldwebel Christian van Rüden, Feldwebel Dalibor Popovic, Schriftführer Reiner Peuten und Schießmeister Tim Gedicke.